|
|||
Stolberg (Harz): Abschied von der Burgenlandbahn Die Bahnstrecke Berga-Kelbra - Stolberg (Harz) wurde 1890 eröffnet. Entlang der Stecke schlängelt sich der Fluss Thyra. Der Fluss entsteht in Stolberg als Zusammenfluss der beiden aus dem Harz kommenden Bäche Lude und Wilde. Bei Kelbra, vor dem Damm der Talsperre Kelbra mündet der Fluss in die Helme. Die Thyra begleitet also die Bahnstrecke auf gesamter Streckenlänge.
Nachdem bereits vor 12 Jahren schon einmal das Ende besiegelt war, wurde die Strecke danach noch einmal aufwendig saniert. Am 26. Juni 1998 wurde sie durch den damaligen Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt Jürgen Heyer mit dem Versprechen der Erhaltung des Regionalverkehrs für mindestens 15 Jahre wieder freigegeben.
Die Zukunft der Strecke liegt besonders im Güterverkehr zum Anschlussbahnhof der Knauf-Gipswerke und zum Holzverladeplatz. Für das Sägewerk sollen 2008 noch zwei neue Anschlussgleise gebaut werden. Auch der Wochenendverkehr sichert zunächst die Trasse und hält die Preise für die Gütertransporte der ortsansässigen Betriebe stabil. Um die Strecke längerfristig zu erhalten, kommt es vor allem auf eine touristische Vermarktung des Verkehrsangebotes an. "Um die Strecke längerfristig zu erhalten, kommt es vor allem auf eine touristische Vermarktung des Verkehrsangebotes an." so der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins "Goldene Aue" e.V. Manfred Schröter, Zunächst sollen die Wochenendzüge für ein Jahr erhalten bleiben. So fahren am Sonnabend jeweils ein Regionalexpress von und nach Magdeburg und am Sonntag jeweils ein Regionalexpress von und nach Leipzig. Diese Züge verkehren zudem fast im Stundentakt zwischen Stolberg und Berga-Kelbra.
Der bisher an den Wochentagen durch die Burgenlandbahn abgsicherte Verkehr wird durch Busse ersetzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
|
|||